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Großer Zulauf im Jugendbereich

Hauptversammlung bei Germania Walsrode – Günter Strube für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt

Wo andere Vereine starken Mitgliederschwund aufgrund der Pandemie verzeichnen müssen, freut sich Germania Walsrode über 93 neue Mitglieder innerhalb eines Jahres. Das verkündete der 3. Vorsitzende Michael Dröscher bei der Hauptversammlung im Vereinsheim am Grünen-thal-Stadion.
Birgit Söder, die seit einem Jahr den Vorsitz im Verein übernommen hat, ging unter anderem auf die nicht zufriedenstellende Situation der 1. Herren und auch auf die Planung des neuen Stadions ein. Das Stadion werde kommen, wann sei aber noch nicht absehbar. Fakt sei, dass noch nicht alle Grundstücke der geplanten neuen Stadionfläche im Eigentum der Stadt seien. Es fehlten noch die Unterschriften auf den Verträgen für zwei angrenzende Grundstücke. Laut Söder äußerte sich Bürgermeisterin Helma Spöring gegenüber dem Vorstand zuversichtlich, dass diese bis Ende des Jahres vorliegen würden. Sobald diese vorlägen, solle zeitnah mit der Erstellung der beiden Fußballfelder begonnen werden.
Erfreuliches berichtete Michael Dröscher über die Mitgliederentwicklung. Aktuell habe Germania Walsrode 419 Mitglieder. Davon seien 341 aktive und 78 passive Mitglieder. Erfreulich sei die Tendenz im Jugendbereich. So seien von den 341 aktiven Mitgliedern 221 unter 18 Jahre.
Einen deutlichen Anteil an der Mitgliedersteigerung hat mit 22 Aktiven die neue Damenmannschaft unter der Leitung von Melanie Balla und Meike Froelich. Die Entwicklung im Jugendbereich stellt den Verein aber auch vor neue Herausforderungen. So werden dringend neue Trainer benötigt. Umso größer war die Freude, dass Germania vom NFV mit der Ausrichtung des Trainer-C-Lizenz-Lehrgangs beauftragt wurde. Aktuell nehmen 15 Lizenzanwärter daran teil, davon neun von Germania.
Deutliche Worte in die Richtung der Politik fand Michael Dröscher zum Thema Stadionbau: „Das Grü-nenthal-Stadion ist in Eigenleistung erweitert worden, doch wir stoßen schon jetzt an unsere Grenzen und brauchen dringend eine Erweiterung, um allen Aktiven optimale Trainingsbedingungen zu ermöglichen. Bevor der Abriss des Grünenthal-Stadion beginnt, brauchen unser 341 Aktiven (mit steigender Tendenz) eine bezugsfertige Sportstätte. Ein Verpflanzen der 341 Aktiven auf unbestimmte Zeit an unterschiedliche Orte würde diese zerreißen.“
Geehrt wurden Susanne und Andreas Müller (zehn Jahre Mitgliedschaft), Sven Froelich, Günter Völkers, Andreas Bäsell (20 Jahre), Olaf Sievers (30 Jahre) sowie Günter Strube (50 Jahre). Für seine stetige Unterstützung des Vereins und seine Tätigkeit als Stadionsprecher wurde Roland Bahr mit einem Präsent gedankt. Ebenso wurde Manfred Knigge und Günter Brandt als Kassierer bei den Heimspielen gewürdigt.
Jugend-Abteilungsleiter Henning Heemann freute sich über die Entwicklung im Jugendbereich. Mit 13 Teams liege Germania Walsrode hinter Schneverdingen auf Platz zwei der stärksten Fußballvereine im Jugendbereich im Heidekreis. Großen Zuspruch gab es auch im Sommer beim Schnuppertraining. Trotz Corona-Bedingungen nahmen mehr als 30 Jugendliche teil, wovon 18 in den Verein eingetreten sind.
Eine nicht ganz so erfreuliche Nachricht überbrachte Kassenwart Hendrik Kloppert. Bedingt dadurch, dass der WZ-Cup und andere Turniere ausgefallen seien, hätten dem Verein viele Einnahmequellen gefehlt. Dadurch gebe es in der Kasse ein Minus von 8000 Euro. Um den steigenden Energiekosten und höheren Ausgaben für zusätzliche Trainer vorzubeugen, wird Germania ab Januar 2023 die Mitgliedsbeiträge um etwa zwei Euro im Monat erhöhen.
Bei den Wahlen wurden Markus Armbrecht als stellvertretender Jugendleiter, Volker Poppe und Robin Garbers als Beisitzer, sowie Aykan Altuner als zweiter Kassenprüfer gewählt.
Zum Abschluss wies Birgit Söder auf das Stadtfest vom 2. bis 4. September in, bei dem sich Germania auf großer Fläche präsentieren wird und jedes Mitglied zur Unterstützung benötigt werde. Zudem stehen am 23. Juli und 29. Oktober zwei Arbeitsdienste an.

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Einsatzzahlen nehmen stetig zu

Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Walsrode – Kurt Köhler für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt

„Warum bin ich in der Feuerwehr, bin 24 Stunden am Tag einsatzbereit, bilde mich weiter und investiere viel Zeit in das Hobby“, fragte Ortsbrandmeister André Leiber die Anwesenden bei der Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Walsrode. „Weil die Feuerwehr wie eine zweite Familie ist und man Menschen in Not hilft und Leben rettet“, gab er gleich die Antwort.
Die Ortsfeuerwehr hatte im Berichtszeitraum elf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, 15 in der Jugend- und 20 in der Kinderfeuerwehr. Die 77 Angehörigen der Einsatzabteilung mussten in den beiden Jahren zu insgesamt 293 Einsätzen ausrücken. Dafür standen ihnen sieben Fahrzeuge zur Verfügung.
Zu Feuerwehrfrauen bzw. -männern wurden Ricarda Führer, Milena Gall, Susi Nieber, Victoria Losse, Phil König, Sven Seifert, Andreas Kälber, Pierre Langer, Christopher Müller sowie Christoph Ulbricht ernannt. Befördert wurden Florian Hyner, Tim Helberg, Robert Manicke, Malte Lilke und Sina Höhmann zu Oberfeuerwehrfrauen bzw. -männer. Die begehrten Schulterstücke des Löschmeisters dürfen Florian Suhr, Simon Lühring und André Leiber tragen. Bernd Berger wurde zum Hauptlöschmeister befördert.
Für langjährige Einsatzdienste wurde Michael Bröck für 25 Jahre sowie Michael Panning und Michael Ahlden für 40 Jahre geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft bekamen Manfred Garbade und Ralf-Dieter Zilz eine Urkunde und Auszeichnung überreicht. Kurt Köhler konnte sich über die Anerkennung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr freuen.
Axel Hartenstein, der in die Alters- und Ehrenabteilung wechselt, sowie Jens Führer, der aus privaten und beruflichen Gründen kürzertreten muss, erhielten als Dank für ihre langjährige Arbeit jeweils einen Präsentkorb überreicht.
Stadtbrandmeister Michael Schlüter machte deutlich, dass durch die hohe Disziplin und Impfquote keine der Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet außer Dienst genommen werden musste. Allgemein sei zu verzeichnen, dass die Einsatzzahlen stetig zunehmen, es waren kürzlich auch größere Einsätze dabei, wie Sturmlagen oder die Großbrände Studio 78 und Dachstuhlbrand am Dürerring. Ein besonderes Projekt ist in der Umsetzung, es wird ein Werbefilm für die Stadtfeuerwehr gedreht, der im Capitol-Kino gezeigt werden soll.

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Reizvolle Ziele der Region kennenlernen

Gästeführer/-innen des Heidekreises laden zum „Landsommer“ mit Führungen und Radtouren ein

Die Gästeführer/-innen des Heidekreises sind auch in diesem Jahr wieder beim „Landsommer“ für die Urlauber da und laden zu interessanten und aufregenden Touren in der Region ein. Die Besucher haben dabei die Möglichkeit, reizvolle alte Dörfer kennenzulernen und die abwechslungsreiche Landschaft der urwüchsigen Heide zu erleben.
Wie war das denn früher? Am Sonntag, 29. Mai, lädt Dr. Antje Oldenburg (Telefon 05164/801113) in den Landkreis Verden unter dem Titel „Zwischen Pastorale und Plackerei – Das Schafstallviertel in Hülsen“ ein. Treffpunkt ist das Schafstallviertel in Hülsen, Schützenweg 9.
Zur Zaungastführung „Kreuz und quer durch das grüne Ahlden“ entführt Dr. Antje Oldenburg (Telefon 05164/801113) am Sonntag, 19. Juni. Treffpunkt ist die Kirche in Ahlden, Große Straße 6.
Für Gänsehaut pur sorgt eine Tour durchs „Schaurig schöne Ostenholz“ mit seinen mystischen Geschichten am Sonntag, 17. Juli, mit Britta Häntzsch (Telefon 05161/7871413 oder 0176/50593189). Los geht es vom Parkplatz Kneipencafé „Kleiner Onkel Nickel“, Hauptstraße 14.
Hoffentlich keine nassen Füße gibt es am Sonntag, 28. August, wenn es mit Helmut Meyer (Telefon 0151/ 10616770) „Auf Kneippschen Spuren in Bad Fallingbostel“ geht. Treffpunkt ist an der Touristinfo Bad Fallingbostel, Sebastian-Kneipp Platz 1.
Unheimlich wird es zum Ende des „Landsommers“ nocht einmal bei einer „Mondscheinwanderung durch Eickeloh“. Von der Kreuzkirche Eickeloh, Walsroder Straße, starten am Sonntag, 9. Oktober, um 18 Uhr Sabine Sattler-Kosinowski und Henrike Helms (Telefon 05164/605) mit ihren Teilnehmern.
Neben den „Landsommer“-Rundgängen bieten die Gästeführer/-innen im Mai und Juni auch Termine für die Radtour von Schloss zu Schloss auf dem Weg von Ahlden nach Celle an, die für Gruppen auch in Absprache frei buchbar ist.
Die rund 55 Kilometer lange Tour nimmt die Teilnehmer mit auf die Spuren von Eleonore D’Olbreuse, der letzten Celler Herzogin, und ihrer Tochter Sophie Dorothea, bekannt als „Prinzessin von Ahlden“. Die Gäste hören mehr über die spannenden Lebenswege zweier Frauen aus der Welt barocker Fürstenhöfe. Auf gut ausgebauten Radwegen geht es durch eine abwechslungsreiche Heckenlandschaft. Mittags steht ein Picknick nach Landfrauenart bereit. Immer wieder gibt es Wissenswertes über Land und Leute zu erfahren, häufig geschickt verpackt in Märchen oder Sagen. Meister Adebar und Bison, Allerschleusen und Wietzer Öl werden die Besucher in ihren Bann ziehen. Nach einem kleinen Stadtrundgang geht es mit dem Bus für Rad und Radfahrer zurück zum Ausgangspunkt.
Termine sind jeweils sonnabends – 7. Mai, 11. und 25. Juni – ab 10 Uhr. Anmeldungen bei der Tourismusregion Aller-Leine-Tal in Schwarmstedt, Am Markt 1, Telefon (05071) 8688, E-Mail touristinfo@allerleine-tal.de.
Weitere Informationen unter www.gaestefuehrung-heide.de.

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