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Schwarmstedt

Heimatarchiv in neuen Räumen

Nach Umzug mitten in Schwarmstedt / Samtgemeinderat und Bürgermeister erste Gäste

Das Heimatarchiv Schwarmstedt hat ein neues Zuhause. Die Lokalhistoriker sind seit Kurzem im Werkstatthaus am Uhle-Hof untergebracht. Nach dem Umzug und dem Einrichten der neuen Räume waren jetzt die ersten Besucher zu Gast: Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs und verschiedene Mitglieder des Samtgemeinderats kamen auf Einladung der Heimatforscher zum Willkommens-Besuch vorbei. Politik und Verwaltung hatten den Umzug in die Ortsmitte möglich gemacht – sie sollten deshalb die ersten offiziellen Gäste sein.
„Wir fühlen uns hier wohl“, freute sich Herbert Harmrolfs bei der kleinen Einweihungsfeier. Irina
Kasprick nutzte die Gelegenheit, sich bei all denen zu bedanken, die den Umzug möglich gemacht haben: unter anderem bei Samtgemeindebürgermeister Gehrs und dem Rat, bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Rathauses, beim Team des Bauhofs genauso wie beim Vorstand des Uhle-Hof-Vereins und der Spedition Kruse.
Irina Kasprick stellte die Arbeit des Archivs kurz vor. Vom Fotoalbum bis zur Handwerkerrechnung, von der Schulchronik bis zur Heiratsurkunde lagern wahre Schätze im Heimatarchiv. Kasprick stellte auch eine fast 500 Jahre alte Urkunde vor, das älteste Stück des Archivs. Herzog Erich II. befreite damit einen Grindauer Bauern von der Pflicht, Abgaben zu zahlen. Kasprick richtete auch einen Appell an alle Einwohner und Einwohnerinnen der Samtgemeinde Schwarmstedt: „Wir sind an Unterlagen interessiert.“ Egal ob Dachbodenfunde, Nachlässe oder Zufallsentdeckungen beim Aufräumen: Das Archiv rettet Dokumente vor dem Altpapier.
Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs erinnerte an die Umstände des Umzugs. Weil die Räume im Dachgeschoss der Alten Schule im Mühlenweg brandschutztechnisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand waren, musste schnell eine Lösung her. Gehrs leitete den Umzug ins Werkstatthaus in die Wege. „Hier sind wir im Zentrum“, so der Verwaltungschef. „Es war ein Argument, dass Geschichte nicht auf dem Dachboden steht, sondern dass man sie entdecken kann.“
Gehrs betonte, es sei nicht selbstverständlich, dass eine Kommune in der Größenordnung Schwarmstedts ein so umfangreiches Archiv habe. Helia Sauerwein, die gute Seele der Heimatforscher, sagte: „Da geht man mit ganz anderem Elan ran, wenn man merkt, dass man so willkommen ist.“
Tatsächlich plant das Team des Heimatarchivs schon die nächsten Aktionen: Im kommenden Jahr soll die Broschüre über Schwarmstedter Geschichte(n) neu aufgelegt werden, kündigte Irina Kasprick an. Höhepunkt wird die Jahrestagung von Biografen aus ganz Deutschland sein. Die Autoren waren zuletzt in Siegen und Köln zu Gast, nun haben sie sich Schwarmstedt für ihr Treffen im April ausgesucht. Hinter der Tagung steht das Biographiezentrum, eine Vereinigung von Biografen aus Deutschland, Österreich und Schweiz. Auch Irina Kasprick ist dort aktiv. Unter anderem ist im Uhle-Hof eine öffentliche Lesung geplant.

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Bad Fallingbostel

Spendenspiel der OBS Lieth bringt 1914 Euro

Bad Fallingbostels Bürgermeister Rolf Schneider lobt das große Engagement der Schülerinnen und Schüler

Wenn geschossene Tore den Menschen in der Ukraine helfen, dann kann dahinter nur ganz viel Engagement und Einsatzwillen der Schüler der Lieth-Oberschule Bad Fallingbostel stecken. Dieses Engagement lobte vor Kurzem Bürgermeister Rolf Schneider bei einer Spendenübergabe.
„Für die Spendenaktion möchte ich mich ganz herzlich bei der Schule und seinen Lehrerinnen und Lehrern bedanken, die die Aktion möglich gemacht haben“, sagte Schneider, als er den Scheck in Höhe von 1914 Euro in Empfang nahm und betonte: „Die Kinder, die aus der Ukraine flüchten mussten und jetzt bei uns sind, haben viel Leid erlebt.“
Eine besondere Überraschung erlebte die 5c der OBS Lieth, als Bürgermeister Schneider die Klasse besuchte, um der Schülerin Milla Schoch besonders zu danken, die allein 150 Euro gespendet hatte. Zusammen mit ihren Klassenkameradinnen und -kameraden konnte sie 360 Euro in den Spendentopf werfen. Ebenfalls sehr erfolgreich beim Eintreiben von Spenden war die Klasse 7b, die 501,50 Euro zusammenbekam.
Schulleiter Andreas Dzionsko und die Sportlehrer André Zilke und Markus Armbrecht, die das Fußballturnier initiiert hatten, lobten einhellig die Spendenbereitschaft der Eltern und Angehörigen: „Die Aktion ist ein starkes Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft von allen. Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler.“
Zwischen dem 23. und 25. Mai hatten alle Klassen der Lieth Oberschule ein Fußballturnier veranstaltet, bei dem für jedes geschossene Tor eine Geldspende fällig wurde. Sogar die Lehrer ließen es sich nicht nehmen, eine Mannschaft zu stellen, wurden aber zur Freude der Schüler nur Dritter des Turniers. Ziel des Wettkampfs war es, neben den Spenden ebenfalls auf die Situation in der Ukraine aufmerksam zu machen und die Schülerinnen und Schüler für das Leid der Menschen nach dem Angriffskrieg Russlands auf das osteuropäische Land zu sensibilisieren.

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Walsrode

Großer Zulauf im Jugendbereich

Hauptversammlung bei Germania Walsrode – Günter Strube für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt

Wo andere Vereine starken Mitgliederschwund aufgrund der Pandemie verzeichnen müssen, freut sich Germania Walsrode über 93 neue Mitglieder innerhalb eines Jahres. Das verkündete der 3. Vorsitzende Michael Dröscher bei der Hauptversammlung im Vereinsheim am Grünen-thal-Stadion.
Birgit Söder, die seit einem Jahr den Vorsitz im Verein übernommen hat, ging unter anderem auf die nicht zufriedenstellende Situation der 1. Herren und auch auf die Planung des neuen Stadions ein. Das Stadion werde kommen, wann sei aber noch nicht absehbar. Fakt sei, dass noch nicht alle Grundstücke der geplanten neuen Stadionfläche im Eigentum der Stadt seien. Es fehlten noch die Unterschriften auf den Verträgen für zwei angrenzende Grundstücke. Laut Söder äußerte sich Bürgermeisterin Helma Spöring gegenüber dem Vorstand zuversichtlich, dass diese bis Ende des Jahres vorliegen würden. Sobald diese vorlägen, solle zeitnah mit der Erstellung der beiden Fußballfelder begonnen werden.
Erfreuliches berichtete Michael Dröscher über die Mitgliederentwicklung. Aktuell habe Germania Walsrode 419 Mitglieder. Davon seien 341 aktive und 78 passive Mitglieder. Erfreulich sei die Tendenz im Jugendbereich. So seien von den 341 aktiven Mitgliedern 221 unter 18 Jahre.
Einen deutlichen Anteil an der Mitgliedersteigerung hat mit 22 Aktiven die neue Damenmannschaft unter der Leitung von Melanie Balla und Meike Froelich. Die Entwicklung im Jugendbereich stellt den Verein aber auch vor neue Herausforderungen. So werden dringend neue Trainer benötigt. Umso größer war die Freude, dass Germania vom NFV mit der Ausrichtung des Trainer-C-Lizenz-Lehrgangs beauftragt wurde. Aktuell nehmen 15 Lizenzanwärter daran teil, davon neun von Germania.
Deutliche Worte in die Richtung der Politik fand Michael Dröscher zum Thema Stadionbau: „Das Grü-nenthal-Stadion ist in Eigenleistung erweitert worden, doch wir stoßen schon jetzt an unsere Grenzen und brauchen dringend eine Erweiterung, um allen Aktiven optimale Trainingsbedingungen zu ermöglichen. Bevor der Abriss des Grünenthal-Stadion beginnt, brauchen unser 341 Aktiven (mit steigender Tendenz) eine bezugsfertige Sportstätte. Ein Verpflanzen der 341 Aktiven auf unbestimmte Zeit an unterschiedliche Orte würde diese zerreißen.“
Geehrt wurden Susanne und Andreas Müller (zehn Jahre Mitgliedschaft), Sven Froelich, Günter Völkers, Andreas Bäsell (20 Jahre), Olaf Sievers (30 Jahre) sowie Günter Strube (50 Jahre). Für seine stetige Unterstützung des Vereins und seine Tätigkeit als Stadionsprecher wurde Roland Bahr mit einem Präsent gedankt. Ebenso wurde Manfred Knigge und Günter Brandt als Kassierer bei den Heimspielen gewürdigt.
Jugend-Abteilungsleiter Henning Heemann freute sich über die Entwicklung im Jugendbereich. Mit 13 Teams liege Germania Walsrode hinter Schneverdingen auf Platz zwei der stärksten Fußballvereine im Jugendbereich im Heidekreis. Großen Zuspruch gab es auch im Sommer beim Schnuppertraining. Trotz Corona-Bedingungen nahmen mehr als 30 Jugendliche teil, wovon 18 in den Verein eingetreten sind.
Eine nicht ganz so erfreuliche Nachricht überbrachte Kassenwart Hendrik Kloppert. Bedingt dadurch, dass der WZ-Cup und andere Turniere ausgefallen seien, hätten dem Verein viele Einnahmequellen gefehlt. Dadurch gebe es in der Kasse ein Minus von 8000 Euro. Um den steigenden Energiekosten und höheren Ausgaben für zusätzliche Trainer vorzubeugen, wird Germania ab Januar 2023 die Mitgliedsbeiträge um etwa zwei Euro im Monat erhöhen.
Bei den Wahlen wurden Markus Armbrecht als stellvertretender Jugendleiter, Volker Poppe und Robin Garbers als Beisitzer, sowie Aykan Altuner als zweiter Kassenprüfer gewählt.
Zum Abschluss wies Birgit Söder auf das Stadtfest vom 2. bis 4. September in, bei dem sich Germania auf großer Fläche präsentieren wird und jedes Mitglied zur Unterstützung benötigt werde. Zudem stehen am 23. Juli und 29. Oktober zwei Arbeitsdienste an.

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Rethem

Hohe Milchleistung und guter Kuhkomfort

Niedersächsische Milchwirtschaft zeichnet Familie Kopmann aus Rethem mit Unternehmerpreis für nachhaltiges Wirtschaften aus

Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen hat kürzlich im Rahmen einer Feierstunde auf dem Rethemer Hof von Sylvia und Rolf Kopmann sowie Sohn Simon Kopmann ein repräsentatives Hofschild übergeben und aufgehängt. Dieses ist die sichtbare Auszeichnung für den Milchviehbetrieb, der es im Dezember 2021 unter die elf Besten der rund 8500 Milcherzeuger in Niedersachsen geschafft hatte.
Jan Heusmann, Vorstand der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN), überreichte das attraktive Hofschild als Anerkennung der herausragenden Arbeit des Betriebes. Er erläuterte dabei die für die Ehrung ausschlaggebende Einschätzung der Jury. „Die modernen Boxenlaufställe auf dem Betrieb Kopmann bieten den Tieren einen sehr hohen Komfort und leisten einen wichtigen Beitrag zu der sehr guten Milchleistung der Herde“, fasste der Vorsitzende die Jury-Beurteilung zusammen. „Der Betrieb Kopmann hat zudem eine eigene Milchtankstelle am Hof und engagiert sich erfolgreich in der Direktvermarktung von pasteurisierter Milch unter dem Label ,Frischmilchfreunde‘, die in mehreren Supermärkten in der Region verkauft wird.“
Heusmann zog auch eine grundsätzliche Bilanz zum Milchlandpreis-Wettbewerb 2021: „Die Teilnehmer haben im vergangenen Jahr gezeigt, dass niedersächsische Milchbauernhöfe ihrer Verantwortung gerecht werden und Schritt für Schritt immer nachhaltiger arbeiten. Es müssen nicht immer große und kostenintensive Projekte sein, die den Fortschritt bringen.“ Es sei zu beobachten, dass in den Bereichen Tierwohl, Effizienz und Klimaschutz auch das Drehen an vielen kleinen Stellschrauben eine spürbare Wirkung für den gesamten Betrieb habe.
Jan Heusmann richtete in seinem Fazit den Blick zudem auf die unterschiedlichen Ansprüche und Blickwinkel von Milcherzeugern und Verbrauchern: „Verbraucher wünschen sich mehr Transparenz und Nachhaltigkeit bei der Lebensmittelerzeugung, Landwirte hätten gerne mehr Anerkennung für ihre Arbeit“, so der Vorstand. „Auf der Bühne, die der Milchlandpreis bietet, findet genau das statt. Verbraucher erhalten realistische Einblicke in die Arbeitsweisen der Landwirtschaft und Milcherzeuger können zeigen, wie nachhaltig sie heute bereits arbeiten“, sagte Heusmann weiter. Er gab zudem einen Einblick in die Wettbewerbskriterien: „Bei der Verleihung des Milchlandpreises geht es nicht nur um die messbaren Kriterien wie Milchqualität, Milcherträge und wirtschaftlichen Erfolg. Auch die Leistungen und Fortschritte der Landwirte in den Bereichen Tierwohl, Umweltschutz und beim gesellschaftlichen Engagement werden honoriert und spielen eine ausschlaggebende Rolle für die Platzierung. So können Verbraucher sehen, dass viele Höfe an diesen Stellen deutlich mehr tun, als gesetzliche Auflagen und Produktsiegel verlangen.“
Familie Kopmann bewirtschaftet in Rethem einen 160 Hektar großen Betrieb, davon 100 Hektar Grünland. Auf dem Hof werden 360 Milchkühe sowie 250 weibliche Nachzuchttiere gehalten. Die Herde erbringt eine überdurchschnittliche Milchleistung von rund 11.050 Kilogramm pro Kuh und Jahr bei einem Fettgehalt von 3,81 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,41 Prozent.

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Walsrode

Einsatzzahlen nehmen stetig zu

Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Walsrode – Kurt Köhler für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt

„Warum bin ich in der Feuerwehr, bin 24 Stunden am Tag einsatzbereit, bilde mich weiter und investiere viel Zeit in das Hobby“, fragte Ortsbrandmeister André Leiber die Anwesenden bei der Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Walsrode. „Weil die Feuerwehr wie eine zweite Familie ist und man Menschen in Not hilft und Leben rettet“, gab er gleich die Antwort.
Die Ortsfeuerwehr hatte im Berichtszeitraum elf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, 15 in der Jugend- und 20 in der Kinderfeuerwehr. Die 77 Angehörigen der Einsatzabteilung mussten in den beiden Jahren zu insgesamt 293 Einsätzen ausrücken. Dafür standen ihnen sieben Fahrzeuge zur Verfügung.
Zu Feuerwehrfrauen bzw. -männern wurden Ricarda Führer, Milena Gall, Susi Nieber, Victoria Losse, Phil König, Sven Seifert, Andreas Kälber, Pierre Langer, Christopher Müller sowie Christoph Ulbricht ernannt. Befördert wurden Florian Hyner, Tim Helberg, Robert Manicke, Malte Lilke und Sina Höhmann zu Oberfeuerwehrfrauen bzw. -männer. Die begehrten Schulterstücke des Löschmeisters dürfen Florian Suhr, Simon Lühring und André Leiber tragen. Bernd Berger wurde zum Hauptlöschmeister befördert.
Für langjährige Einsatzdienste wurde Michael Bröck für 25 Jahre sowie Michael Panning und Michael Ahlden für 40 Jahre geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft bekamen Manfred Garbade und Ralf-Dieter Zilz eine Urkunde und Auszeichnung überreicht. Kurt Köhler konnte sich über die Anerkennung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr freuen.
Axel Hartenstein, der in die Alters- und Ehrenabteilung wechselt, sowie Jens Führer, der aus privaten und beruflichen Gründen kürzertreten muss, erhielten als Dank für ihre langjährige Arbeit jeweils einen Präsentkorb überreicht.
Stadtbrandmeister Michael Schlüter machte deutlich, dass durch die hohe Disziplin und Impfquote keine der Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet außer Dienst genommen werden musste. Allgemein sei zu verzeichnen, dass die Einsatzzahlen stetig zunehmen, es waren kürzlich auch größere Einsätze dabei, wie Sturmlagen oder die Großbrände Studio 78 und Dachstuhlbrand am Dürerring. Ein besonderes Projekt ist in der Umsetzung, es wird ein Werbefilm für die Stadtfeuerwehr gedreht, der im Capitol-Kino gezeigt werden soll.

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Schwarmstedt

Teich erstrahlt in neuem Glanz

Rotarier, Eltern, Schüler und Mitarbeiter arbeiten im Garten der Wilhelm-Röpke-Grundschule

Stolz und zufrieden blickten Initiatorin Heike Stock, die Klassenlehrerinnen der 2. Klassen Angelika Pape und Alexandra Heinze sowie die künftige Präsidentin des Rotary Clubs Schwarmstedt Aller-Leine-Tal, Elisabeth Graas-Plesse, am Ende auf das Ergebnis: Ein Teich, der in neuem Glanz erstrahlt, eine gut bestückte Kräuterschnecke, drei entkrautete und umgegrabene Beete, zahlreiche Anpflanzungen sowie Holztische und -bänke, die wieder wie neu aussehen.
Auf Bitten der stellvertretenden Schulleiterin der Wilhelm-Röpke-Grundschule Schwarmstedt, Heike Stock, hatten sich Rotarier, Eltern, Schüler/-innen und Mitarbeiter der Schule einen Sonnabendvormittag dem Schulgarten gewidmet und das 2019 als „Hands-on-Aktion“ begonnene Gartenvorbereitungsprojekt nach der coronabedingten Pause fortgesetzt. Neben zehn weiteren Mitgliedern war es vor allem der Rotarier Markus Wolter, der nicht nur mit viel persönlichem Einsatz und fachlichem Know-how zum Gelingen der Aktion beitrug, sondern die einzelnen Arbeitsschritte auch koordinierte und darüber hinaus – ebenso wie der Kiebitzmarkt Schwarmstedt und die Firma Stauden Siebler – zahlreiche Pflanzen und weiteres Material spendete.
Mit diesem gemeinnützigen „Hands-on-Projekt“ und dem vorgezogenen „Action Day“ sorgte der Rotary Club Schwarmstedt Aller-Leine-Tal dafür, dass die zweiten Klassen der Schwarmstedter Grundschule ihre Beete pünktlich zu Beginn der Gartensaison mit Kartoffeln und verschiedenen Gemüsesämereien bestücken und die Kräuterschnecke frisch mit Salbei, Katzenminze, Thymian, Schnittlauch und Oregano bepflanzen konnten.
Auch Eltern, Lehrkräfte und Hausmeister packten mit an, um den Teich trocken zu legen, auszuräumen und nach dem Auslegen mit neuer Teichfolie wieder neu zu bestücken. Wenn die Wasserpflanzen angewachsen sind, soll der wie durch ein Wunder überlebende Goldfisch demnächst Gesellschaft bekommen. Die Uferböschung wurde mit Funkien und Phlox versehen, und weitere Büsche und Sträucher sollen nicht nur den Vögeln Leckerbissen liefern.
Damit nach getaner Arbeit der Garten und seine Köstlichkeiten auch in ansprechendem Ambiente genossen werden können, wurden die urigen Holztische und Bänke gesäubert, abgeflammt und neu gestrichen, sodass sie jetzt wieder zum Verweilen im schönen Atrium-Garten der Grundschule einladen und sicher manche (Unterrichts-)Stunde wie im Flug vergehen lassen werden.
Die zahlreichen fleißigen Helfer des Projekts wurden mit Kaffee, Kaltgetränken, belegten Brötchen und Muffins versorgt, die der Elternförderkreis der Grundschule dank großzügiger Unterstützung durch den Edeka Wilde in Schwarmstedt auftischen konnte.

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Walsrode

Reizvolle Ziele der Region kennenlernen

Gästeführer/-innen des Heidekreises laden zum „Landsommer“ mit Führungen und Radtouren ein

Die Gästeführer/-innen des Heidekreises sind auch in diesem Jahr wieder beim „Landsommer“ für die Urlauber da und laden zu interessanten und aufregenden Touren in der Region ein. Die Besucher haben dabei die Möglichkeit, reizvolle alte Dörfer kennenzulernen und die abwechslungsreiche Landschaft der urwüchsigen Heide zu erleben.
Wie war das denn früher? Am Sonntag, 29. Mai, lädt Dr. Antje Oldenburg (Telefon 05164/801113) in den Landkreis Verden unter dem Titel „Zwischen Pastorale und Plackerei – Das Schafstallviertel in Hülsen“ ein. Treffpunkt ist das Schafstallviertel in Hülsen, Schützenweg 9.
Zur Zaungastführung „Kreuz und quer durch das grüne Ahlden“ entführt Dr. Antje Oldenburg (Telefon 05164/801113) am Sonntag, 19. Juni. Treffpunkt ist die Kirche in Ahlden, Große Straße 6.
Für Gänsehaut pur sorgt eine Tour durchs „Schaurig schöne Ostenholz“ mit seinen mystischen Geschichten am Sonntag, 17. Juli, mit Britta Häntzsch (Telefon 05161/7871413 oder 0176/50593189). Los geht es vom Parkplatz Kneipencafé „Kleiner Onkel Nickel“, Hauptstraße 14.
Hoffentlich keine nassen Füße gibt es am Sonntag, 28. August, wenn es mit Helmut Meyer (Telefon 0151/ 10616770) „Auf Kneippschen Spuren in Bad Fallingbostel“ geht. Treffpunkt ist an der Touristinfo Bad Fallingbostel, Sebastian-Kneipp Platz 1.
Unheimlich wird es zum Ende des „Landsommers“ nocht einmal bei einer „Mondscheinwanderung durch Eickeloh“. Von der Kreuzkirche Eickeloh, Walsroder Straße, starten am Sonntag, 9. Oktober, um 18 Uhr Sabine Sattler-Kosinowski und Henrike Helms (Telefon 05164/605) mit ihren Teilnehmern.
Neben den „Landsommer“-Rundgängen bieten die Gästeführer/-innen im Mai und Juni auch Termine für die Radtour von Schloss zu Schloss auf dem Weg von Ahlden nach Celle an, die für Gruppen auch in Absprache frei buchbar ist.
Die rund 55 Kilometer lange Tour nimmt die Teilnehmer mit auf die Spuren von Eleonore D’Olbreuse, der letzten Celler Herzogin, und ihrer Tochter Sophie Dorothea, bekannt als „Prinzessin von Ahlden“. Die Gäste hören mehr über die spannenden Lebenswege zweier Frauen aus der Welt barocker Fürstenhöfe. Auf gut ausgebauten Radwegen geht es durch eine abwechslungsreiche Heckenlandschaft. Mittags steht ein Picknick nach Landfrauenart bereit. Immer wieder gibt es Wissenswertes über Land und Leute zu erfahren, häufig geschickt verpackt in Märchen oder Sagen. Meister Adebar und Bison, Allerschleusen und Wietzer Öl werden die Besucher in ihren Bann ziehen. Nach einem kleinen Stadtrundgang geht es mit dem Bus für Rad und Radfahrer zurück zum Ausgangspunkt.
Termine sind jeweils sonnabends – 7. Mai, 11. und 25. Juni – ab 10 Uhr. Anmeldungen bei der Tourismusregion Aller-Leine-Tal in Schwarmstedt, Am Markt 1, Telefon (05071) 8688, E-Mail touristinfo@allerleine-tal.de.
Weitere Informationen unter www.gaestefuehrung-heide.de.

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Düshorn

Vorfreude auf die Neuauflage ist groß

Schützencorps lädt nach pandemiebedingter Zwangspause wieder zum „Düshorner Tauziehen“ ein

Drei Jahre sind seit der erfolgreichen Premiere mittlerweile vergangen, nun, nachdem der große Teil der Coronaauflagen ausgelaufen ist, soll es zur Neuauflage des „Düshorner Tauziehens“ kommen. Am Sonnabend, 14. Mai, ab 11 Uhr auf dem Schützenplatz, Hesternworth 7, suchen die Mitglieder der Gewehrgruppe des Schützencorps Düshorn um Florian Hellmann und Jannis Schulze wieder die stärksten Truppen – diesmal in den Kategorien „Frauen“ und „Männer“.
„Wir hatten nicht gedacht, dass es so gut angenommen wird“, denkt Florian Hellmann immer noch euphorisch an die erste Auflage 2019 zurück. 20 Teams, darunter fünf Frauenmannschaften, hatten an der „coolen, witzigen“ Veranstaltung teilgenommen. Die Teilnehmer kamen dabei nicht nur aus dem Ort, sondern nahmen auch weitere Anreisen auf sich. Für die Gewehrgruppe stand daher außer Frage, dass das „Düshorner Tauziehen“ weiter stattfinden soll – pandemiebedingt mit zweijähriger Verspätung.
Die Organisatoren gehen dabei davon aus, dass sich diesmal mehr Teams anmelden werden. Acht Mannschaften haben schon zugesagt, doch es sind laut Hellmann schon wesentlich mehr dabei, ihre Aufstellung zu planen oder noch den passenden Teamnamen zu finden. Eine Mannschaft besteht aus fünf Aktiven, wobei alle Teilnehmer über 18 Jahre alt sein müssen. Ein Ersatzmann bzw. eine Ersatzfrau darf diesmal – im Gegensatz zur ersten Auflage – nicht erst im Falle einer Verletzung eingesetzt werden. Eine weitere Änderung ist, dass es diesmal die Kategorien „Frauen“ und „Männer“ gibt. 2019 starteten noch gemischte Teams bei den Herren. „Teams mit zwei Männern und drei Frauen waren aber chancenlos gegen die reinen Männergruppen.“ Daher wird es bei der Neuauflage eine Trennung beider Geschlechter geben.
Wie bei der ersten Veranstaltung wollen die Organisatoren eine kleine Arena aufbauen, um die Sitzmöglichkeiten positioniert werden. Dabei planen sie diesmal mit zwei Wettkampfbahnen, um die Veranstaltung zeitlich im Rahmen zu halten. Das Turnier startet mit einer Gruppenphase. In jeder Staffel sollen drei oder vier Truppen sein, wobei jede gegen jede antritt. Ein Duell besteht aus drei Zügen. Für jeden gewonnenen Zug erhält das Team zwei Punkte. Am Ende ziehen jeweils die zwei punktbesten Mannschaften jeder Gruppe in die Finalrunde ein. Dort geht es im K.o.-System mit ebenfalls maximal drei Zügen pro Duell bis zum Finale weiter.
Aus Fairnessgründen wird es bei dieser Spaß-Veranstaltung auch einige Regeln geben. So dürfen Handschuhe, Stollen- oder Noppenschuhe nicht verwendet werden. Zudem wird das Schiedsrichterteam um Henrik Hellmers darauf achten, dass keine Löcher gegraben werden oder sich abgestützt wird.
Zur Stärkung für Teilnehmer und Zuschauer stehen die Bratwurstbude der Fleischerei Dageförde, der Eiswagen von Gelato Michele sowie Kaffee und Kuchen vom Schützencorps bereit. Für die kleinen Gäste werden eine Hüpf- und Strohburg aufgebaut, zudem haben sie zum Abschluss der Wettkämpfe die Möglichkeit, zusammen wieder eine große Maschine zu ziehn. Vor drei Jahren war dies ein Löschwagen der Feuerwehr. „Was es diesmal ist, wird noch nicht verraten“, so Florian Hellmann. Zudem bietet die Bogenschieß-Sparte wieder die Möglichkeit, ihren Sport kennenzulernen und einige Probeschüsse abzugeben. Mit einem gemütlichen Beisammensein soll die Veranstaltung dann wieder ausklingen.
Mannschaftsanmeldungen sind noch bis 8. Mai bei Jannis Schulze, Telefon 0174/ 2604532, möglich.

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Schwarmstedt

Neele Hafner gewinnt Plakatwettbewerb der KGS

„Bunt statt blau“-Aktion wird in der Samtgemeinde Schwarmstedt mit eigener Aktion erweitert: Sensibilisieren für die Gefahr von Alkoholmissbrauch

20Der Präventionsrat der Samtgemeinde Schwarmstedt versucht seit 2002, in der Samtgemeinde gegen Gewalt und Drogen präventiv vorzugehen, und arbeitet von Anfang an mit der KGS eng zusammen. Alkoholmissbrauch gehört als Thematik unbedingt dazu, landete die Samtgemeinde in einer deutschlandweiten Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts von Professor Dr. Christian Pfeiffer vor einigen Jahren sogar auf einem unrühmlichen vorderen Platz. So geht die Schule mit dem „KlarSicht“-Projekt, das seit 2014 für alle Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs unter der Regie der Sozialarbeiterin Gabriele Wolters durchgeführt wird, konsequent dagegen vor.
Mascha Seiberlich wollte als Kunstlehrerin einen weiteren Baustein hinzufügen und nahm 2019 mit Kunstkursen am Wettbewerb „bunt statt blau“ teil, den die DAK seit 2010 auslobt, um Jugendliche über die Kunst für die Thematik zu sensibilisieren. Die Kampagne wurde mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt. Die Idee gefiel den Vorstandsmitgliedern des Präventionsrats, und so trat der Vorsitzende Volker Banschbach an die Schule heran und bot die Ausschreibung eines adäquaten Wettbewerbs an.
Mit Erfolg: 29 Jugendliche der KGS – Neele Hafner, Leonie Jahn, Zoe Porombka, Mattis Flamann, Bjarne Gramann, Lina Kempert, Amy Schneider, Lara von Hahn, Antonia Brünecke, Mia Tezer, Johanna Krausen, Wanessa Znaniecka, Alina Miller, Luca Abeling, Liesanne Schapeit, Luisa Lindenau, Anna Labrenz, Lara Greschok, Lara Meyhuber, Roman Kaminsky, Jan Kühbacher, Lukas Kühn, Michel Meyer-Gaus, Iwan Befus, Hannah Michaelis, Noah Deutsch, Alexandre Karapetiani, Jan Jafar und Philipp Klammer – nahmen am Plakatwettbewerb teil, der die Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol zum Ziel hat. Die Jurymitglieder hatten es schwer, zunächst die fünf besten Plakate und dann die Sieger zu küren, denn viele sehr gute Arbeiten wurden eingereicht. Volker Banschbach (1. Vorsitzender des Präventionsrats), Karla Schulz (2. Vorsitzende), Nicole Mittelstaedt (PaC Managerin der SG Schwarmstedt), Franziska Metelmann (Kontaktbeamtin der Polizei), Jonas Frerker (Schülersprecher), Yanik Möller und Niklas Fischer (stellvertretende Schülersprecher), Alisa Klejs (Schülervertretung), Dörte Frech (Kunstlehrerin) und Mascha Seiberlich (Kunstlehrerin und Projektkoordinatorin) waren sich dann aber doch einig, dass Neele Hafner mit ihrem Plakat sowohl gestalterisch als auch von der Aussage besonders überzeugte. Auf den zweiten Platz landeten Lara von Hahn und Antonia Brünecke und auf Platz drei Anna Labrenz, Lara Greschok und Lara Meyhuber.
Volker Banschbach beschrieb als 1. Vorsitzender des Präventionsrats, warum man dieses Projekt unterstützt, überreichte gemeinsam mit Nicole Mittelstaedt und Franziska Metelmann die Preise und ermunterte die Jugendlichen, sich auch in der Zukunft mit der Thematik auseinanderzusetzen.

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