Bodensee auf zwei Rädern genießen

29. November 2015

Radweg-Reisen bietet ein komplettes Sorglos-Paket und befördert das Gepäck

Auch wenn die Armada von Fahrrädern den Eindruck aufkommen lässt: Dies ist keine Szene aus Peking. Die landschaftliche Schönheit des Bodensees und die Möglichkeit, diese auf zwei Pneus zu genießen, haben für die Ansammlung der Drahtesel gesorgt. Mit dem Anbieter Radweg-Reisen hat sich eines der etablierten Unternehmen für Urlaub auf zwei Rädern der Herausforderung gestellt, eine perfekte Erkundung des Sees mit den Grenzen zu drei Ländern möglich zu machen. Es bedarf natürlich nicht hunderter Fahrräder, um ein passendes zu finden, zumeist genügt der fachliche Blick des geschulten Personals und schon kann die Reise beginnen. Dass dafür nur beste Qualität als Material angeschafft wurde, spricht für die Radweg-Reisen. Modelle unterschiedlicher Bauweisen, mehr oder weniger Gänge und notfalls mit Akkuantrieb gewährleisten eine sorgenfreie Zeit beim Blick über die Landschaft, während die Beine zu tun haben.

Wenn die gewohnte Radlerumgebung eine maximale Erhebung von der Höhe des Aller- oder Weserdeiches aufweist, sollte das Vorhaben, Teile des Bodensees auf dem schmalen Profil zu erobern, dezent angegangen werden. Auch für diese Klientel ist gesorgt. Maximal 50 Kilometer pro Tag stehen auf dem Plan, wenn die Aktion Bodensee-Erkundung beginnt. Von mehreren Varianten steht für den Biker der niedersächsischen Tiefebenen primär eine neu erschlossene Route auf dem Programm, die von Konstanz zum Rheinfall und zurück über Gailingen führt. Kurztour am Untersee wird die Expedition auf der Tagesordnung genannt und beginnt, wie alle Touren, mit einem opulenten Frühstück in einem der Hotels, die von Radweg-Reisen angemietet wurden. Drei-Sterne-Niveau und freundliches Personal scheinen die Grundvoraussetzung zu sein, um von dem Reiseanbieter ins Programm genommen zu werden. Jedenfalls gibt es weder an den Herbergen, noch an der Betreuung etwas auszusetzen.

Es fällt recht schwer, sich von Konstanz zu trennen, zumal die Stadt einen ureigenen Charme versprüht, der von Wasserflächen wie Rhein und Bodensee eine ganz besondere Note erhält. Im Rosgartenmuseum wird den Gästen von Konstanz übrigens die Möglichkeit gegeben, sich eingehend mit der Geschichte der oft umkämpften Stadt zu beschäftigen. Zurück in der Gegenwart warten gut ausgebaute Radwege auf die strampelnden Urlauber in Richtung Gailingen. Der kleine Ort thront oberhalb des Rheins und wirkt wie eine Wächterstätte über den Fluss, der hier schon eine beachtliche Breite aufweist. Wer die Route am Untersee wählt, ist auch dann auf der sicheren Seite, wenn einige Kandidaten auf zwei Reifen von Tretunlust befallen werden oder gar der dezenten Herausforderung nicht gewachsen sind. Auf der Schweizer Seite des Sees führt der Radweg paralell zur Eisenbahnlinie. Wohlweislich sind die Züge so konzipiert, dass Fahrräder mitgenommen werden können.

Der Rhein wird erst nach 40 Kilometern in Diessenhofen auf einer historischen Holzbrücke überquert, deren Anblick an eine perfekte Kulisse mittelalterlicher Filme erinnert. Der letzte Kilometer bis zum Ort Gailingen fordert dann die gesamte Beinmuskulatur noch einmal heraus, bevor das Etappenziel erreicht ist.

Aus dem malerischen Ort steht die nächste Etappe zur Rheinfall an. Die insgesamt 30 Kilometer für Hin- und Rückfahrt dürfte auch für radelnde Krabbenfischer keine übermäßige Herausforderung sein, zumal der Rheinfall in Schaffhausen selbst eine willkommene Abwechselung durch Bootsfahrten zu den Felsen in der Rheinmitte bietet. Idylle samt Regenbögen dürften Belohnung genug für den Abstecher sein.

Die Rückfahrt von Gailingen über Radolfzell nach Konstanz findet dann auf der deutschen Rheinseite statt. Wer in der Schweiz einen Kaffee zum Normaltarif von knapp fünf Euro erstanden hat, weiß spätestens jetzt das Preisgefüge in Deutschland zu schätzen, wobei sich das Portmonee wohlwollend entspannt.

Dass noch zahlreiche andere Komponenten zu Rad möglich sind, zeigt das Unternehmen Radweg-Reisen übersichtlich auf und bietet für jeden Anspruch Ausflüge auf Speichen in die Natur. Übrigens wird das Gepäck von einem Servicedienst zuverlässig in die Zielhotels gebracht, so dass die Ausflüge ohne jeden Ballast stattfinden können.

Kurt Sohnemann

 

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