Foto: HKK

Baumaßnahmen am Klinikum

1. September 2019

Das Heidekreis-Klinikum informiert über beginnende Arbeiten am Standort Walsrode

„Was passiert denn da?“, mag sich momentan der eine oder andere fragen, wenn er am Heidekreis-Klinikum (HKK) am Standort Walsrode vorbeigeht. Denn es haben Einrüstarbeiten am Krankenhaus begonnen. Grund dafür ist eine Erweiterung der Intensivstation in der dritten Etage und die Schaffung eines dritten Kreißsaals in der zweiten Etage des Krankenhauses. „Wir wollen bis zum Neubau zukunftsfähig bleiben, deshalb bauen wir jetzt am Standort Walsrode“, teilt das Klinikum in einer Pressemitteilung mit.
Die Erweiterung auf drei Kreißsäle sei laut Krankenhaus-Angaben notwendig, weil die Abteilung aufgrund der massiv gestiegenen Geburtenzahlen sonst an die räumlichen Kapazitäten stoßen – „und wir möchten keinesfalls Schwangere abweisen müssen“, so der Geschäftsführer Dr. Achim Rogge. In der Geburtshilfe des HKK sind allein im Juli 127 Kinder zur Welt gekommen.
Die Baumaßnahmen auf der Intensivstation seien wiederum notwendig, da das Heidekreis-Klinikum vermehrt komplexe Operationen, insbesondere in der Allgemein- und Viszeralchirurgie durchführe. Komplizierte, große chirurgische Eingriffe führen oft dazu, dass die Patienten im Anschluss auf die Intensivstation gelegt werden müssen.
Alle Umbaumaßnahmen sollen bis spätestens Ende dieses Jahres abgeschlossen sein, so das Klinikum. Die Baukosten würden sich voraussichtlich auf insgesamt 3,1 Millionen Euro belaufen, davon werden 2,9 Millionen Euro vom Land Niedersachsen getragen. Carsten Franck, Technischer Leiter erklärt: „Dann halten wir auf der Intensivstation 16 Betten vor. Grundsätzlich wird es nach der Umbauphase nur noch Zweibettzimmer für unsere Intensivpatienten in Walsrode geben.“ Durch diese Maßnahme werde nicht nur der Komfort für Patienten und Besuchende erhöht, sondern das Klinikum komme auch den vorgegebenen Qualitätsstandards bezüglich der vorgeschriebenen Zimmergröße des Gesetzgebers nach.
Damit die Staub- und Schmutzbelastungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich gehalten werden, werde die gesamte Baustelle grundsätzlich von außen, also über das Gerüst, versorgt, so Carsten Franck. Zudem werde es Staubschutzwände geben und Türen werden mit Folien verklebt. Da Baulärm nicht zu vermeiden sei, bittet das Heidekreis-Klinikum Patienten und Besucher um Verständnis.
Der dritte Kreißsaal und die Erweiterung von Intensivbetten sei laut Geschäftsführer Dr. Rogge ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der stationären Versorgung der Bürger des Heidekreises bis zum Umzug in ein neues Gesamtklinikum.

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