Foto: MG RTL D/privat

Auf der Suche nach dem perfekten Kleid

3. Juni 2018

Kamerateam von „Zwischen Tüll und Tränen“ begleitet Kim-Michelle Behrens

Seit die Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ auf dem Sender VOX im Februar 2016 an den Start ging, gehört sie für viele zumeist weibliche Zuschauer zu einem festen Bestandteil ihres Feierabends: Von montags bis freitags erreicht die Sendung in ihrer Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen einen beachtlichen Marktanteil von 14 Prozent.

Auch bei der Markloherin Kim-Michelle Behrens lief die Sendung Zuhause öfters nebenher. Als ihr Freund ihr im letzten Jahr einen Heiratsantrag machte, nahm sie diesen sofort an. Längere Überlegungen brauchte es allerdings für die Frage, welches Brautkleid es denn werden soll für den „wichtigsten Tag im Leben“. Über die Suche im Internet stieß sie auf die Seite des Ateliers „elementar Brautmode“ von Rike Winterberg in Hannover. Die Designerin fertigt dabei jedes Kleid nach Maß an und legt außerdem Wert auf Nachhaltigkeit. Auch die Freundin und Trauzeugin von Kim-Michelle Behrens, Ann-Christin Zetzsche, hat sich die Seite angeschaut und gesehen, dass der Salon für „Zwischen Tüll und Tränen“ eine Braut sucht und dann einfach ihre beste Freundin dort angemeldet.
„Ich war völlig perplex, als aufmal der Anruf von VOX kam und ich gefragt wurde, ob ich bei der Sendung mitmachen möchte“, sagt Kim-Michelle Behrens. Nach Rücksprache mit ihrem künftigen Ehemann, der zunächst Bedenken hatte, ob dies nicht zu persönlich sei, hat sie sich zu dem Schritt entschlossen und bisher nur positive Erfahrungen gemacht.

„Es ging alles ziemlich schnell. Bereits vor Weihachten war der erste Drehtermin in Hannover, zu dem mich meine Mutter, meine Stiefschwester und meine Trauzeugin begleiteten. Dabei wurde vorher nichts geprobt und es gab auch keine Anweisungen, wie wir uns verhalten sollten. Das Kamera-Team hat uns vor der Tür des Geschäfts empfangen und gesagt, wir sollten einfach so sein, wie wir sind. Es sollte ja nichts gestellt wirken“, berichtet die angehende Braut.
Im Geschäft besprach sie dann mit Rike Winterberg, welches Budget sie zur Verfügung hat, was sie für Vorstellungen hat und was ihr gefällt. Danach suchte sie sich drei Kleider zum Anprobieren aus und wurde die ganze Zeit vom Kamerateam begleitet. Entschieden hat sie sich letztendlich für das letzte Kleid der Anprobe. Die Folge darüber lief bereits Mitte Mai auf VOX.

„Im Juli kann ich mein Kleid abholen und auch dann wird noch mal gefilmt. Bei unserer Hochzeit im August wird dann allerdings kein Film-Team dabei sein, das ist ja doch ein sehr privater Moment. Am meisten überrascht hat mich, dass wir drei Stunden begleitet und davon nur 15 Minuten gesendet wurden“, erzählt Kim-Michelle Behrens.

Auch wenn viele denken mögen, dass der Sender das Kleid bezahlt, so weist sie darauf hin, dass dem nicht so ist. „Ich habe mein Kleid selber bezahlt, lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten. Das ist für mich auch völlig okay. Die ganze Aktion war und ist einfach ein Riesenspaß für mich, auch dadurch, dass das Team von VOX so locker ist.“

Auf die Hochzeit freut sie sich natürlich sehr und verrät: „Da das Kleid aus nachhaltigem Stoff produziert wird, könnte man es theoretisch hinterher auf den Kompost werfen, und es würde biologisch abgebaut werden.“Aber wer möchte die Erinnerung an den schönsten Tag des Lebens schon einfach so entsorgen? Zumindest kann Kim-Michelle Behrens mit einem ruhigen „grünen“ Gewissen ihren großen Tag begehen.

(chi)

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