Foto: Peter von Sassen

Auf den Spuren von Wilhelm Busch

15. Februar 2015

NDR-Moderator Peter von Sassen zeichnet bei einem audiovisuellen Themenabend das Leben des Dichters nach.

Fast jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Vor allem diese Lausbubengeschichte hat Wilhelm Busch berühmt gemacht. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Der NDR-Fernsehjournalist und Moderator Peter von Sassen hat sich auf Wilhelm Buschs Spuren begeben. Das, was er dabei gefunden hat, stellt er am Donnerstag, 19. Februar, ab 19:30 Uhr in einer Veranstaltung des Kulturrings Fallingbostel im Ratssaal der Kreisstadt vor.

Peter von Sassen, gebürtiger Hamburger, ist durch die 1980 begonnene Tätigkeit beim NDR in Hannover zum Wahlniedersachsen und durch langjährige Bildschirmpräsenz einem breiten Publikum bekannt geworden. Auch wenn die Zuschauer ihn vorwiegend als Moderator von „Hallo Niedersachsen“ und „Nordseereport“ kennen, gilt sein Interesse ebenso stark der Arbeit hinter der Kamera. Als Redakteur hat Peter von Sassen bereits viele hundert Filmbeiträge gedreht. Einer der Höhepunkte war sein 45-Minuten-Feature über das Leben von Astrid Lindgren. Naheliegend, dass er sich jetzt dem vielleicht bekanntesten Niedersachsen, Wilhelm Busch, gewidmet hat.

Ein Mann, über den Albert Einstein gesagt hat, er sei einer der „treffsichersten Dichter aller Zeiten“. Dazu hat von Sassen zahlreiche Stationen auf dem Lebensweg des Künstlers besucht, dort Interviews geführt und fotografiert. Er hat dabei interessante und verblüffende Einzelheiten aus dem Leben des verseschmiedenden Niedersachsen – über seine Affären, seine verborgenen Talente, seine Weisheit und seine Vorliebe für gutes Essen – zu Tage gefördert.

Seine Schätze hat er zu einem audiovisuellen Themenabend – mit Bildern, Dokumenten, Stimmen und Musik zusammengestellt, der alle Sinne anspricht und Wilhelm Busch einmal anders präsentiert. So erfährt der Besucher beispielsweise von Buschs großer Leidenschaft, der Malerei.

Er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt. Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie richtig angenommen worden. Die Leute wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen und deshalb sind diese auch heute noch sehr bekannt – im Gegensatz zu seinem übrigen Werk.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Bad Fallingbosteler Buchhandlung Raufeisen und an der Abendkasse.

(hl/rie)

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