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Wie gestalten Sie Ihren Muttertag?

13. Mai 2018

Hat er für Sie noch einen Stellenwert?

Was schenkt man – Blumen, Theaterkarten oder doch lieber Pralinen? Geht man essen oder lässt Muttern kochen? Heute am Sonntag erinnert man sich – da war doch etwas – ein offizieller Feiertag zu Ehren der Mütter. Hatte der Muttertag seinerzeit seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung von 1865, ist er heute, rund 150 Jahre später, zu einer festen Einrichtung geworden, die besonders die Gärtner erfreut. Als Zeichen der Liebe und Verehrung der Mütter sollte der zweite Sonntag im Mai als Muttertag gefeiert werden.

Der Präsident der Vereinigten Staaten wollte an diesem Tag die öffentlichen Gebäude beflaggen lassen und diesem Willen des Kongresses hat Woodrow Wilson noch im gleichen Jahr Folge geleistet. So wurde der Muttertag 1914 zum ersten Mal als nationaler Feiertag begangen. Die Begründerin des Feiertages, die Methodistin Anna Marie Jarvis, veranstaltete bereits am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, einen Memorial Mother Day. Im darauffolgenden Jahr ließ sie 500 weiße Nelken zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen. Mit steigender Verbreitung und Kommerzialisierung des Muttertags wandte sie sich aber von der Bewegung ab und bereute, diesen ins Leben gerufen zu haben.

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Wir fahren weg zu Bekannten nach Dresden. Die haben uns zur goldenen Hochzeit Karten für „Fidelio“ für die Semperoper geschenkt. Wir haben zwei Kinder. Ich finde, Blumen zum Muttertag müssen nicht sein. Davon profitieren nur die Gärtner. Aber meistens gibt es eine Kleinigkeit. Unser Sohn lädt uns immer zum Essen ins Steakhaus ein, wenn wir in Köln sind. Früher hatte der Tag einen anderen Stellenwert – Erika und Horst Ridder aus Düshorn

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Ich unternehme etwas Schönes und mache eine kleine Tour ins Grüne. Ich genieße den Tag ganz einfach. Meine Kinder sind selbst Mütter und schreiben mir meisten etwas Liebes über WhatsApp. Mehr erwarte ich nicht. Meine Mutter lebt nicht mehr. Das Schönste war, wenn früher etwas für die Mutti gebastelt oder Kuchen gebacken wurde. Heute hat der Tag weniger Gewicht. Die Kinder sind da, wenn man sie braucht, und das ist das Wichtigste – Christine Welke aus Bomlitz

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Am Muttertag kommen meistens die Kinder mit den Enkelkindern vorbei. Dann wird Kaffee getrunken und abends gegrillt. Ich bekomme Blümchen, einmal eine Ampel für vorne und oder Blumentöpfe zum Hinstellen für die Terrasse. Den Kuchen backe ich selbst. Die Kinder fragen meistens nach, ob sie einen Salat mitbringen sollen. Es muss nicht am Muttertag sein, es geht auch eine Woche später. Aber ich finde es schön, wenn die Familie zusammenkommt – Margrit und Dieter Flörke aus Neuenkirchen

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Wir sind diesmal im Urlaub auf Madeira. Sonst kommen die Kinder mit den Enkelkindern vorbei. Es geht einfach darum, den Tag gemeinsam zu verbringen oder zum Essen zu fahren. Am Vatertag bleiben wir auch zu Hause. Wenn das Wetter gut ist, unternehmen wir eine Radtour mit den Nachbarn oder die Kinder kommen rum. Es sind ruhige Tage im Rentnerleben. Man genießt es ganz einfach – Ursula und Dieter Hartwich aus Bomlitz

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Ich halte vom Muttertag überhaupt nichts. Für mich ist Muttertag der Geburtstag meiner Tochter. Das bedeutet, dass wir an ihrem Geburtstag „Muttertag“ feiern. Das habe ich schon so mit meiner Mutter gehandhabt, und das wird sie auch mit ihrer Tochter so machen. Zurzeit ist sie in Amerika und ruft an. Wenn, dann gratulieren wir uns gegenseitig. Meistens gibt es für mich ein Blümchen und sie bekommt ein anderes Geschenk – Ulrike Viergutz aus Walsrode

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Solange man noch zu Hause bei seiner Mutter wohnte, hat man es zelebriert. Man hat Geschenke gemacht und Blumen gekauft. Aber meistens haben die Mütter mit dem Kaffeetisch doch mehr Arbeit an dem Tag. Später ging es zum Militär und Muttertag war vorbei. Daher hat es keinen großen Stellenwert mehr. Wenn die Kinder Zeit haben und vorbeikommen, ist es gut. Wenn nicht, ist es auch gut – Boleslaw Barchikowski aus Bad Fallingbostel

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